Smart Home und Datenschutz – ein Widerspruch?
Smart-Home-Geräte sammeln Daten: Wann du aufstehst, wann du zuhause bist, wie warm du es magst. Das ist praktisch – aber auch ein potenzielles Datenschutzrisiko. Wir erklären, worauf du achten solltest.
Welche Daten werden gesammelt?
- Bewegungsmuster (Bewegungsmelder)
- Anwesenheitszeiten (Geofencing, Kameras)
- Verbrauchsdaten (smarte Steckdosen, Thermostate)
- Sprachaufnahmen (Alexa, Google Home)
So schützt du deine Daten
- Lokale Lösungen bevorzugen: Homematic IP, Home Assistant speichern Daten nur bei dir
- WLAN-Segmentierung: Smart-Home-Geräte in ein separates WLAN-Netz (IoT-SSID)
- Starke Passwörter: Einzigartiges Passwort für jede Smart-Home-App
- 2-Faktor-Authentifizierung: Aktiviere 2FA für alle Cloud-Dienste
- Regelmäßige Updates: Firmware-Updates schließen Sicherheitslücken
Alexa & Co. datenschutzfreundlich nutzen
- Sprachverlauf regelmäßig löschen
- Stummschalttaste nutzen wenn kein Assistent benötigt
- Alexa Personalisierung in den App-Einstellungen einschränken
DSGVO und Smart Home
In Deutschland gilt die DSGVO auch für Smart-Home-Daten. Kameras die öffentliche Bereiche aufnehmen können rechtliche Probleme verursachen. Orientierung: Aufnahmen nur auf eigenem Grundstück.
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